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ArchivLandau in der Pfalz | 06.08.2013

Neuer Bahnhaltepunkt für Landau

EWL beginnt mit Arbeiten im Süden der Stadt

Landau bekommt einen zusätzlichen Bahnhaltepunkt. Mit den Arbeiten hat der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) in diesen Tagen begonnen. Die Haltestelle, die die offizielle Bezeichnung „Landau (Pfalz) Süd“ tragen wird, liegt an der Gleisstrecke zwischen Landau und Pirmasens südlich des Bahnübergangs Weißenburger Straße. Profitieren werden davon viele Bürger der Stadt. „Der zusätzliche Bahnhaltepunkt ist ein Infrastrukturprojekt im Zuge der Umnutzung des ehemaligen Kasernenareals und macht dieses als künftigen Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver“, erklärt Bürgermeister Thomas Hirsch als Vorsitzender des Verwaltungsrats des EWL. Zusätzlich verkürzen sich für manche Nutzer der Bahn die Wege in die Stadt. Auch die Schüler der nahe gelegenen Maria-Ward-Schule können sich auf eine verbesserte Anbindung freuen.

Gebaut wird der neue Bahnhaltepunkt auf der Ostseite der Gleisanlagen. Für die Passagiere wird er auf zwei Wegen erreichbar sein: Zum einen von Norden her über die Weißenburger Straße entlang des Vinzentius-Krankenhauses. Aus der anderen Richtung wird der künftige Bahnhaltepunkt über die Bürgerstraße erschlossen. Die Bauarbeiten überwacht die Projektabteilung des EWL, für die Ausführung sind unter anderem die Firma Schleis aus Oberwesel und der Landschaftsbaubetrieb Grün verantwortlich.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 850.000 €, an denen sich das Land mit etwa 540.000 € beteiligt, den Differenzbetrag von 310.000 € muss die Stadt als Aufgabenträger für den Nahverkehr finanzieren.

„Wir gehen davon aus, dass Züge ab dem Fahrplanwechsel der Bahn, im Dezember diesen Jahres in Landau Süd halten werden“, erklärt Sascha Reinhard, Leiter der EWL-Projektabteilung.

Aufwertung der Südstadt
Der neue Haltepunkt liegt direkt an den südlichen Konversionsflächen der Stadt Landau. Er erschließt damit das Gelände der Landesgartenschau mit den angrenzenden neuen Stadtteilen und wertet gleichzeitig die bestehende Südstadt auf. Bereits heute leben in einem Radius von nur 500 Metern um den neuen Bahnhaltepunkt rund 4.000 Menschen. Weitere 1.500 Menschen werden durch den „Wohnpark Am Ebenberg“ in den nächsten Jahren hinzukommen.

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