ArchivPolitik | 15.12.2011
„Hallo, hier SPD Südpfalz“
„Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus, die Pläne eines neuen Weltklimavertrags wurden abgeschwächt, das Zwei-Grad-Ziel scheint ferner denn je. Was Umweltminister Röttgen als großen Durchbruch feiert, ist alles andere als ein großer Wurf“, kommentiert der Vorsitzende der südpfälzischen SPD, Thomas Hitschler, die Ergebnisse des Klimagipfels in Durban.
„International präsentiert sich die Bundesregierung gerne als ökologische Vorreiterin. Die
eigene Energiewende wird aber zu wenig konkretisiert und zu halbherzig vorangetrieben“,
kritisiert Hitschler. „Wir müssen jetzt die Chance ergreifen, die Kommunen zu den Trägern
einer Energiewende zu machen. Die Energie der Zukunft soll nicht zentral von Off-Shore-
Anlagen im Meer kommen. Sie muss dezentral, etwa in den Städten und Dörfern der Südpfalz,
erzeugt werden.“
„Und EU-Kommissar Oettinger zeigt mit seinen Plänen, 40 neue Atomkraftwerke in Europa zu
bauen, was die CDU wirklich vom Atomausstieg hält. Wenn Herr Gebhart das nächste Mal
umweltpolitisch zum Telefonhörer greift, sollte er vielleicht mal seinen Parteifreund in Brüssel
anrufen“, so Hitschler abschließend.
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