ArchivPolitik | 01.12.2011
Im Gespräch mit den Aktiven Unternehmern, (AKU)
Der Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Dr. Hannes Kopf begrüßte die Vertreter der AKU, den 1. Vorsitzenden Ralph Leibbrand und das Beiratsmitglied Ernst Gensheimer in den Räumen der AWO. "Wir möchten da anknüpfen, wo wir vor einem Jahr geendet haben. Wir unterstützen Ihre Initiativen, um Landau zu einem Einkaufserlebnis zu machen", sagte Hannes Kopf. Ralph Leibbrand berichtete über die Aktion mit den City-Gutscheinen.
Zum einen wurden von der Stadt 15 000 Euro dafür bezahlt, der gleiche Betrag wurde noch einmal von den AKU draufgelegt. Es wurden sechs Verkaufsstellen für diese Gutscheine geworben, so unter anderem das Bürgerbüro und Energie Südwest. Es gibt über 70 Akzeptanzstellen des Citygutscheins, mit steigender Tendenz, die den City-Gutschein akzeptieren. Bedauert wurde von den Vertretern der AKU, dass die Stadt nicht in der Lage sein kann, einen City-Manager mit Marketing und Organisation in Landau einzustellen. Ganz oben auf der Prioritätenliste für kommunalpolitisches Handeln ist das Parkleitsystem. Ebenfalls auf der Wunschliste steht das "City Light" als interaktive Werbemöglichkeit. "Die Ko-Finanzierung kann aus Werbemitteln vorgenommen werden", meinte erster Vorsitzender Ralph Leibbrand. Lichtershopping, bei dem die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet sind, und die ästhetisch ansprechende Gestaltung der Werbeflächen sind ebenfalls auf der Agenda der AKU. "Weiterhin bitten wir die Stadtverwaltung, die Schulhöfe und Parkplätze der Verwaltung als Parkplätze zur Verfügung zu stellen. "Jeder zusätzliche Parkplatz erhöht die Bereitschaft, nach Landau zu kommen", war die Meinung der AKU-Vertreter. Erschwert sehen sie die Geschäftsinteressen ihrer Mitglieder durch die Gebühren, die zu bezahlen sind, wenn Auslagen im öffentlichen Raum präsentiert werden. Ein Ärgernis sehen sie in den zunehmenden Angeboten von neuen Waren, wie zum Beispiel Obst und Gemüse auf den Flohmärkten. "Auf Flohmärkten sollten eigentlich nur Trödelware und gebrauchte Gegenstände verkauft werden. Gerade auf dem Neue Messe-Platz sei das Angebot inzwischen ausgeufert. Hier sollte stärker kontrolliert werden", war der einhellige Wunsch. Bedauert wurde das geringe Interesse der Gastronomen, sich bei der AKU einzubringen. Für Monika Vogler und Dr. Hannes Kopf ist es dringend erforderlich, dass die Öffnungszeiten der Landauer Geschäfte harmonisiert werden. "Im Interesse der Stadt sollten einerseits die Geschäftsleute und andererseits die Kommunalpolitiker an einem Strang ziehen", war der Wunsch des Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Dr. Maximilian Ingenthron.
F.d.R. Kurt Ludwig
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